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Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen?

AUGENBLICK - ein Gedanke aus dem Einblick 2019/24
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen?
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen?

Liebe Mitchristen,

ganz andere Worte hören wir heute von Jesus, als wir es sonst von ihm gewohnt sind: „Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Welt zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.“ Jesus spricht hier sehr klar an, was ein Leben mit ihm bedeutet. Wenn ich mich wirklich konsequent für Jesus entscheide, verändert das mein Denken, Reden und Handeln. Das kann unbequem sein und zu großen Spannungen auch mit nahestehenden Menschen führen. Leben mit Jesus hat Folgen, so beschreibt es Christoph Zehendner in einem Lied:

Folgen - Leben mit Jesus hat Folgen. Die alten Pläne und Ideen zähln nicht mehr.

Folgen – komm, wir wollen ihm folgen. Sein Weg ist gut, wir gehen hinterher.

  1. Folgen heißt zu lernen, von sich selbst wegzusehn.
    Die Not der Welt erkennen und mutig loszugehn.
    Heißt Hilflosen zu helfen mit Trost und gutem Rat.
    Heißt reden, heilen handeln, so wie es Jesus tat.
  2. Folgen heißt zu leben für Gottes großes Ziel,
    heißt sich dort einzusetzen, wo niemand sonst es will.
    Die Last des andern tragen, der schwer zu schleppen hat.
    Sein Kreuz auf sich zu nehmen, so wie es Jesus tat.
  3. Folgen heißt zu opfern, was lebenswichtig scheint,
    heißt manches aufzugeben, was man zu brauchen meint.
    heißt viel mehr zu gewinnen, als man verloren hat.
    Zum Leben durchzudringen, so wie es Jesus tat.

Ihre Pastoralreferentin Regina Schwarzer